Kletteorit

Projektvorschlag #87 für die 
Landschaftsachse Horner Geest 
im Rahmen von Deine Geest
St. Georg, Hamburg 

Da fällt mir ein Stein vom Herzen
Der Kletteorit ist in St. Georg gelandet und rückt anspruchsvollen und unentgeltlichen Outdoorsport ganz nah an die Stadtmitte. Er ergänzt den Kletterspielplatz für Kinder im Lohmühlenpark an seinem südlichen Ende um eine neue Anlaufstelle für Profis und Hobbykletterer. Im Schatten der umliegenden Hochhäuser kann die ganze sportbegeisterte Familie so den Tag verbringen.
Als große abstrakte Skulptur macht der Kletteorit selbstbewusst auf sich aufmerksam und weckt die Neugier, den veränderten Ort neu zu entdecken. Der weiche Krater, in den der Kletteorit eingebettet ist, schützt bei Stürzen. Sitzsteine bieten Klettermuffeln Platz, das bunte Treiben zu beobachten. 

Der Berg ruft
Mit einer Umrundungslänge von ca. 22 Metern und einer Durchschnittshöhe von 4 Metern ist der Kletteorit eindeutig auf die horizontale Bewegung des Boulderns ausgerichtet. Kleine Rückzugsnischen bieten aber auch ein Gefühl kleiner vertikaler Eroberung an. Abgestimmt auf den Fallschutz befinden sich diese Nischen in unbedenklicher Absturzhöhe und sind mit schrägen Sitzflächen bewusst so gestaltet, dass sie für kurze Erholungsmomente geeignet sind. 

Nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein 
Da der Kletteorit öffentlich im Stadtraum zugänglich ist, entspricht seine Ausführung auch den Sicherheitsanforderungen an eine unbeaufsichtigte Nutzung. Fest installierte Klettergriff-Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden erlauben Bouldern ohne große Anlaufschwierigkeiten. Um den Kletteorit aber auch nachhaltig in der aktiven Boulderszene Hamburgs zu verankern, gibt es die Möglichkeit Routen neu abzustecken bzw. eigene mitgebrachte Griffe zu verschrauben. Dies macht den Kletteorit auch für Boulderkurse oder kleine Wettbewerbe attraktiv. Registrierte Profis können sich die zusätzlichen Griffe gegen Vorlage eines Ausweises und einer Kaution ausleihen. Eine Beleuchtung verlängert den Boulderspaß bis in die Abendstunden und mindert das Risiko von nächtichem Vandalismus.

Einen Steinwurf entfernt 

Natürlich richtet sich der Kletteorit an alle Boulder- und Kletterbegeisterte in Hamburg. Durch seinen Standort macht er aber auch ein Angebot an die direkte Umgebung. Sowohl die benachbarte Hochschule für angewandte Wissenschaften als auch die Klosterschule können das Bouldern am Kletteorit in ihr Schulsportprogramm integrieren. Die Jugendabteilung der Feuer- und Rettungswache Berliner Tor kann hier spielerisch Übungen abhalten oder ihre Fitness trainieren. Dank der fußläufigen Entfernung könnten bei der Rettungswache auch die Griffe zum Ausleihen bereit liegen. 

Siestarium





































Projektvorschlag #35 für die 
Landschaftsachse Horner Geest 
im Rahmen von Deine Geest
St. Georg, Hamburg 

Wie auf Rosen gebettet
Das Siestarium ist ein Ort der Entschleunigung mitten in St. Georg. Eine kleine grüne Stadtoase die Pendlern, Passanten und Anwohnern die Möglichkeit einer kurzen Verschnaufpause bietet. Ob im Halbschatten oder in der Sonne, hart oder weich gebettet, still oder mit Vogelgesang, nah am Boden oder höher in der Luft, jeder kann im Siestarium seine Lieblingsecke finden und in jeder Siesta eine andere ausprobieren. Pflanzbeete bieten außerdem die Möglichkeit zu gärtnern und sich selbst zu versorgen und werden von engagierten Anwohnerinnen und Anwohnern beackert und gepflegt.

Die Weichen und die Harten kommen in den Garten 
Das Siestarium ist eine modulare Stahlstruktur mit unterschiedlichen Höhen und Breiten. Eingebrachte Sitz- und LIegeelemente ermöglichen die kurze Erholung in vielfältigen Positionen. Um die benötigte Ruhe zu gewährleisten und nicht zu einem Versammlungsort vieler zu werden, sind die Liegeelemente bewusst nur auf eine Person ausgelegt. Das Siestarium ist einsehbar und transparent gestaltet, es gibt keine versteckten Ecken. Diese Offenheit gewährleistet einen weiten Blick in die Achse und bietet zudem ein Gefühl von Sicherheit. In der Nacht wird es stimmungsvoll beleuchtet, Umgebungsgeräusche werden von einer angenehmen Soundinstallation ausgeblendet.

Alles im grünen Bereich
Der Grünraum zwischen Adenauerallee und der Kurt Schumacher Allee ist trotz seiner zentralen Lage wie ein weißer Fleck auf dem Stadtplan von St. Georg: ein ungestalteter grüner Platz, der nur auf dem Fahrradweg zu erreichen ist. Neben dieser Abgeschiedenheit stellt der Ort gleichzeitig den eigentlichen Anfang der Landschaftsachse an der Geest dar und ist bereits vom Bahnhof aus zu sehen. Diese beiden Gegensätzlichkeiten nimmt das Siestarium auf.  Die weithin sichtbare architektonische Skulptur markiert den Startpunkt für ein neues Verständnis und Selbstbewusstsein an der Geest, als stadtnaher, grüner Erholungsort, der vonden Benutzern aktiv mitgestaltet wird. Seine  erfolgreiche Benutzung kann dazu führen, den Ort weiter zu aktivieren und in die Stadt einzubinden, durch Maßnahmen, wie eine Gehwegsanbindung und Zebrastreifen.

Schlafende Hunde wecken

Die Akzeptanz und der Erflog des Siestariums bedarf einer nachhaltig programmatischen Integration in den Stadtteil, die ein Gefühl der Fürsorge, Wertschätzung und Verantwortlichkeit bei den Benutzern generiert. Die Pflege der Beete könnte von bereits etablierten Urban Gardening Institutionen organisiert und von Anwohnern ohne Garten übernommen werden. Für die angrenzende Brecht-Schule könnte das Siestarium als Schulgartenersatz fungieren. Für die Mittagspause bietet es eine grüne Alternative zu den betonierten Hinterhöfen für Mitarbeiter angrenzender Büros z.B. der Agentur für Arbeit. Das Siestarium bietet als Prototyp die Möglichkeit der Aufwertung zahlreicher städtischer Restgrünflächen ohne Gestaltung oder Programm. Es kann an vielen Orten an der Geest als modernes Stadtmöbel aufgestellt werden und der Achse ein räumliches Gesicht geben. 

Geschmacksträger


Projektvorschlag #17 für die 
Landschaftsachse Horner Geest 
im Rahmen von Deine Geest
St. Georg, Hamburg 

Stadtliebe geht durch den Magen 
Der Geschmacksträger macht ein unwiderstehliches Angebot an die Stadt: Gemeinsames Kochen und Essen fast überall! Das Zusammenkommen an der langen Tafel von Menschen unterschiedlicher Altersstufen, Herkünfte oder Hintergründe unterstützt den Austausch von Ideen und Rezepten, Ansichten und Wissen, Erinnerungen und Kulturen. Essen wird so zu einem sinnlichen Beteiligungswerkzeug der Stadtintegration und fördert Identifikation mit und den Zusammenhalt an der Geest. 

Das Auge isst mit
Das Grundgerüst des Geschmacksträgers basiert auf einem modifizierten PKW-Anhänger. Das kompakte Hauptmodul ist in drei Funktionen unterteilt: dem Kohlegrill mit drei Grillplätzen für die getrennte Essenszubereitung, einer Spül- und Müllstation sowie einem Lager für Bänke und Hocker mit integrierter Arbeitsfläche. Zwei kleinere Module -eine Gaskochstelle und ein  Kräutergarten- können separat entkoppelt und benutzt werden. Diese Modularität garantiert einen flexiblen, bedarfsgerechten, multifunktionalen Einsatz. Die leichte Handhabung erlaubt eine schnelle Anpassung an verschiedenste Aufstellorte, unterschiedliche Gruppengrößen und Verwendungszwecke. Sein Innenleben ist über aufklappbare Seitenwände zugänglich, die gleichzeitig Unterstand für überraschend einsetzenden Regen bieten. In geöffnetem Zustand wirkt er einladend und kommunikativ, geschlossen zeigt er sich kompakt, robust aber auch freundlich in der Stadt. Für die Abendstunden ist der Geschmacksträger dank der solarbetriebenen Beleuchtung bestens ausgestattet.

Jeder nach seinem Geschmack 
Der Geschmacksträger ist nicht nur ein Objekt, sondern ein Paket aus Events und Programmen. Diese könnten organisiert und verwaltet werden von der „Hallo Festspiele-Küche“ in Kooperation mit Stiftung Freizeit. Als regelmäßige Veranstaltungen kommen z.B. Workshops mit Schulen, multikulturelle thematische Essen oder das aktive Lernen von Profiköchen in Betracht. Die Zusammenarbeit mit Produzenten aus dem Umland soll das Bewusstsein für eine frische, regionale Küche stärken. Der Beginn der Kochsaison wird durch ein großes Nachbarschaftsfest eingeläutet. An nicht programmierten Abenden kann der Geschmacksträger nach Voranmeldung und gegen Vorlage des Personalausweises und einer Kaution frei benutzt werden. 

Viel Platz für die kleine Küche 
Der Geschmacksträger versteht sich als mobiler städtischer Aktivator. Er ist nicht an einen spezifischen Ort gebunden, sondern soll auf unprogrammierte Stadträume aufmerksam machen und sie in Begegnungsräumen umwandeln. An einem dieser Orte, dem Lindenplatz, soll er in seiner ersten Saison verortet sein. Hier richtet sich sein Angebot an das angrenzende Stadtviertel und seine vielfältigen sozialen und interkulturellen Einrichtungen, ihn auszuleihen und zu bespielen. Sie werden so zu sichtbaren lokalen Akteuren, die an einer Festtafel zusammenkommen. Der Geschmacksträger bleibt aber beweg- und versetzbar und ist jederzeit bereit an anderen Orten innerhalb der Landschaftsachse zum Einsatz zu kommen. 

Der BauBau



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Projektvorschlag #214 für die 
Landschaftsachse Horner Geest 
im Rahmen von Deine Geest
St. Georg, Hamburg 

Sich die Finger krumm machen
Der BauBau ist ein wanderndes Baulabor, das einen Ort generiert an dem junge Erwachsene, Jugendliche und Kinder in den Sommermonaten unter Aufsicht zusammenkommen können, um ein Verständnis von Materialien, deren Fügungen und Lebenszyklen im 1:1 Versuch zu entwickeln. Durch das experimentelle Ausprobieren der eigenen Fingerfertigkeit entstehen Traumarchitekturen und Luftschlösser, die Team- und Kommunikationsfähigkeit wird gestärkt und Wissen über Handwerk und Bauprozesse wird vermittelt.

A home für my castle 
Drei Container übernehmen die Grundfunktionen dieses Vermittlungsprozesses und rahmen den eigentlichen Bauplatz in ihrer Mitte ein. In der WerkBox sind alle Werkzeuge sicher verstaut, für alle gut erreich- und zeitgleich benutzbar. Sie lässt sich großzügig öffnen und ihr textiles Vordach spendet Schatten, schützt vor Regen und erlaubt den schnellen Wechsel von den hier aufgestellten Werktischen auf den Bauplatz. Die LaberBox ist der Ort der gemeinsamen Kommunikation. Hier finden Workshops und Kinoabende statt, sie nimmt die Küche für das gemeinsame Essen auf und beherbergt das Archiv der entstandenen Arbeiten und Bautechniken. In der LagerBox finden sich alle Baumaterialen. Sie stellt zugleich den Haupteingang des BauBaus dar und weist auf der großen Infotafel auf bevorstehende Veranstaltungen und das Programm hin. Das ganze Baudorf wird von einem Zaun umschlossen, der Werbe- und Gestaltungsfläche in einem ist. Unterschiedliche Öffnungsgrade regulieren das Bedürfnis von Interaktion mit oder Schutz vor der Stadt.

Um die Häuser ziehen 
Die Mobilität des BauBaus und seine Reise die Geest entlang - an einem Ort bleibt er ca. 5 Wochen - sind grundlegende Bestandteile seiner Konzeption. Abhängig von Ort und Publikum richtet er sich gezielt an Junge Erwachsene und Jugendliche, Jugendliche und Kinder oder ist für alle offen. Diese temporäre und gezielt programmatische Belegung schafft die Voraussetzung einer schrittweisen und sozial verträglichen Aufwertung städtischer Problemräume. In St. Georg entfaltet sich der BauBau auf dem Carl-Legien-Platz, weicht die Vorurteile gegen den Ort mit einem positiven Gegenvorschlag auf, und integriert bewusst die Sozialarbeit vor Ort mit Süchtigen und Obdachlosen. Das Museum für Kunst und Gewerbe als Partner vor Ort könnte zusätzlich die LaberBox als Bildungsraum bespielen. 

Gemeinsame Sache machen 
Verwaltet und betreut wird der BauBau hauptsächlich von KuBaSta. Sie sind vor Ort, führen in die Benutzung der Werkzeuge ein und beaufsichtigen das Geschehen. Für städtische Kooperationen bietet der BauBau aber auch die perfekte Plattform. So sollen Studierende der HCU,  Zimmerleute und Tischler regelmäßig mit Tipps zur Seite stehen. Auch lokale Akteure finden hier eine Anlaufstelle. Er kann von eigenständig organisierten Reparaturwerkstätten bis hin zu städtischen Beteiligungsworkshops viele Veranstaltungen beherbergen, die sich mit dem Thema des Bauens auseinander setzen.


AB an die Geest



Projektvorschlag #119 für die 
Landschaftsachse Horner Geest 
im Rahmen von Deine Geest
St. Georg, Hamburg 

Dein Werkzeug zur digitalen Stadtaneignung
Die App AB an die Geest gibt dem jungen, sich verändernden Stadtraum an der Geest auch ein selbstbewusstes digitales Gesicht. Sie organisiert den Wissenstransfer zwischen Außenstehenden und aktiven Bürgerinnen und Bürgern in den angrenzenden Stadtteilen. Sie berichtet über die Geschichte der Landschaftsachse und weist auf besondere Orte mit Potential hin. Sie macht Lust auf aktive Stadtgestaltung und den Landschaftsraum der Geest. Sie lädt dazu ein, die Stadt immer wieder neu zu entdecken. Jeder wird zum Stadtforscher!

Geschichte und Geschichten 
Die AB an die Geest steht als kostenloser Download zur Verfügung und ist für jeden zugänglich. Beim Start kann der Benutzer zwischen zwei Kategorie entscheiden. Unter „Stadtspaziergang“ findet man von einer Redaktion kuratierte Stadtführungen entlang der Geest zu unterschiedlichen Themenfeldern wie z.B. Natur, Architektur, Kunst, Stadt,Kleinod, Kinder, Lokale Tips, Sport oder Geschichte. Nach der Auswahl schlägt die AB einen Routenverlauf vor, informiert über Länge und Dauer der Strecke und stellt die Stopps die beim Flanieren passiert werden mit einem aussagekräftigen Foto und einer Kurzbeschreibung vor. Hinter „Meine Geest“ verbirgt sich der interaktive Nutzerbereich der AB. Registrierte User haben hier die Möglichkeit ihrer Sicht auf die Stadt in den gleichen Kategorien als Erweiterung zu den Routen Ausdruck zu verleihen. Was sind besondere Orte, die dir wichtig sind? Welche Geschichten verbergen sich hinter Fassaden und Plätzen? Was sind geheime Tipps für deine Nachbarn? Das schönste Graffiti, der beste StadtbienenHonig, die sonnigste Parkbank? Orte mit Potential können als fester Punkt markiert, besondere Veranstaltungen oder zeitlich eingeschränkte Ereignisse als Snappunkt eingestellt werden, die nur eine Woche aktiv bleiben. Die dynamischen Snappunkte geben der AB eine Tiefe und zeigen neben den statischen Informationen die Vielfalt und Lebendigkeit an der Geest. 

Stadt in der Tasche
Vor dem Freischalten werden die hochgeladenen Informationen von der Redaktion geprüft und freigeschaltet, danach haben alle Benutzer der AB die Möglichkeit, markierte Orte und Angaben zu bewerten. Die Funktion „Hier bin ich“ erlaubt dank der GPS-Integration ein interaktives Stadterlebnis für den Spaziergänger in Echtzeit. Über smarte Filter können gezielt Informationen in der gleichen Kategorie aber auch alle verfügbaren Informationen zugeschaltet werden und machen so neugierig darauf, das Gebiet abseits der vorgeschlagenen Wege intuitiv zu erkunden.

Digitale städtische Vernetzung 

Die AB könnte vom lokalen Produktions Pol-Atelier aufgebaut und gepflegt werden. Ihr Ziel ist es aber, stark mit der Geest und in den angrenzenden Stadtteilen verankert zu sein. Die aktive Einbindung von Institutionen wie Stadtarchiven, kulturellen Vereinen vor Ort und Naturschutzinitiativen macht sie zu einer festen Größe des fundierten Informationsaustausches. Die aktive Mitgestaltung der Anwohner stärkt die persönliche Vernetzung und das Wir-Gefühl in der Achse und zeigt, es geht was AB an der Geest.

Die Erinnerungsmanufaktur






partizipative Installation
im Rahmen der stadt_potenziale 2015
Innsbruck

Wie werden die Begehren der TouristInnen erzeugt und bedient? Wie funktionieren die Produktionsprozesse des Tourismus?
Fluss und Brücke, so steht es in den Reiseführern, gaben Innsbruck seinen Namen. Ihr Besuch der Innbrücke steht nun griffbereit in Ihrem Zuhause und mit jedem Öffnen der Flasche kommt Ihre Erinnerung daran zurück.

WORLD OF MALLS. Architekturen des Konsums



Ausstellungsgestaltung
Architekturmuseum der TUM
Pinakothek der Moderne, München
13.07.2016- 16.10.2016



Schon von Anfang an wird man aus der Rotunde durch das große Neonlicht nach drinnen gerufen. Eine Luftschleuse und ein subtiler Duft deuten an, dass wir uns auf der Schwelle zu einer Konsumswelt befinden. Die Illusion eines unendlichen Korridors zieht den Besucher in die Ausstellung hinein und lädt zum Verweilen, die Inhalte entdecken und sich immer wieder von der Vielfalt der Blickpunkte überraschen lassen ein. Doch der Blick hinter die Fassade zeigt eine andere Realität...


Stadtinventar Innsbruck


























Workshop Architekturvermittlung
gemeinsam mit dem akademischen Gymnasium Innsbruck


Wir bekommen unsere Statistiken aus den Medien, doch was passiert wenn wir selbst Statistiken direkt aus unserem Lebensumfeld generieren? Sind Statistiken immer objektiv? Wie können Statistiken manipulieren? Was bedeutet ein statistischer Durchschnitt? Welche Statistik ist politisch, moralisch oder ethisch fragwürdig?

Die Stadt als Text
























Workshop Architekturvermittlung
gemeinsam mit dem Gymnasium Sillgasse Innsbruck 
und dem Gymnasium Wörgl, Österreich


Der Gedanke ist genial einfach. Michel Butor, Literatur- und Kunsttheoretiker, fragt sich: Was ist eine Stadt? Die Antwort ist für einen Buchbegeisterten nicht überraschend: Die Stadt ist ein Text, aus dem er liest und über den er nachdenkt. Der Gattung nach geradezu ein guter Roman.

Yellow




























Performance im Rahmen von "Fete de la danse 2016"
Neuchatel und Fribourg, Schweiz

mit Kilian Haselbeck, Meret Schlegel(CiezeitSprung)
und Manuel Salas Palau



«Yellow» ist eine Ode an die Bewegungsfreiheit in der Stadt, eine kurze Störung von unserem automatisierten Verhalten im urbanen Raum. Mit Zebrastreifen als Tanzfläche und Verkehr als Takt werden die PassantInnen mehr tun, als aneinander vorbei zu laufen. 

Forecast Festival


Foto: Patricia Escriche

Raumgestaltung für das Forecast Festival
im Haus der Kulturen der Welt, Berlin

 
Ein zelluläres Dispositiv, das die simultanen Ereignisse des Forecast Festivals analog inszeniert, spannt sich im Foyer vom Haus der Kulturen der Welt als abstrakte Landschaft aus weißen Kartons und Papphockern auf. 

Tempo 1


Konzept und Raumgestaltung für den Vermittlungsraum
in der Pinakothek der Moderne, München



Malen, falten, schneiden, kleben... und ausstellen!
Der Vermittlungsraum in der Pinakothek der Moderne ist ein temporärer Kommunikationsort, ein Treffpunkt für Kinder und Erwachsene, in dem ganz viel passieren kann. Er inspiriert und regt zum Machen an.

WIR ist MEHR


© Jan Kampshoff
 
Workshop im Rahmen von HausAufgaben in Barkenberg
in Kooperation mit der Stadt Dorsten, 
der Regionale 2016 und der StadtBauKultur NRW


Jeder ist in etwas ein Experte und braucht gleichzeitig manchmal Unterstützung. Was können wir zusammen? Was sind unsere Möglichkeiten als Gemeinschaft? WIR ist MEHR ist ein Kommunikationswerkzeug für die Nachbarschaft, das soziale Innovationen im Alltag behutsam umsetzen kann. 
 

Findbuch Braunschweiger Schule

Ausstellungsgestaltung
Architekturpavillon der TU Braunschweig
mit Studierenden der TU BS

 
Siebzig Jahrgänge einer Ausbildungsstätte für Architektur – das sind mehrere tausend Wendepunkte im Leben von Menschen, die an der Gestaltung unserer Lebenswelt mitwirken. Um hiervon ein Bild zu geben, hat das Institut GTAS Abschlussarbeiten aus allen sieben Dekaden zu einem temporären Archiv zusammengebracht.

Yellow Zürich


Performance
 im Rahmen des Festivals "Zürich tanzt" 2015
In Zusammenarbeit mit:
Kilian Haselbeck und Manel Salas




In der polyphonischen Choreographie der Stadt bewegen wir uns in dem Freiraum zwischen Regeln, die uns ihren Rhythmus vorgeben: bei Grün gehen, bei Rot stoppen, abbiegen verboten, bei Blau parken... Aber wie groß ist eigentlich dieser Freiraum? Kann man neue Regeln auf dem urbanen Spielbrett selber erfinden?


Die Vermessung der Welt





Workshop Architekturvermittlung
gemeinsam mit der Neuen Mittelschule Rum,
Rum Österreich

 
Wieviele Ellen von Laura misst das Klassenzimmer, wieviele Jans ist die Aula lang und was haben unsere Füße mit Architektur zu tun? In einem spielerischen Workshop untersuchen wir gemeinsam mit einer Schulklasse das Thema des menschlichen Maßes und nähern uns dem Konzept des Maßstabsbegriffs in der Architektur an. 
 

Straßenschau


Intervention
Berlin


Die Strasse ist voll mit vergänglichen Werken. Bevor sie verschwinden kuratieren wir eine Wechselausstellung in der Bürknerstrasse. Wir geben Ihnen einen Titel, beschreiben Ihre Herstellungstechnik und krempeln unsere Perspektiven auf den Alltag um.

Laubfall

Performance und Workshop
im Rahmen von Projekt "Poldi im Park" von
 bilding. Kunst- und Architekturschule
Innsbruck


Im Rapoldipark gibt`s was zu feiern. Zuerst wird gesammelt, dann kommt die Vorfreude, wir schauen zusammen in Richtung Himmel und bei heulenden Sirenen wächst unsere Aufregung - dann plötzlich: BAAAAMM!! ein gelber Regen wirbelt und tanzt über uns wie bunte Schmetterlinge, fällt langsam herunter und bildet einen rauschenden Teppich.

Hall in Bewegung

Ausstellungsgestaltung
Hall in Tirol


Die Salvatorgasse in Hall hat neue Türen und Fenster. Sie stehen zwischen den alten Hauseingängen und Schaufenstern, unauffällig wie die neuen BewohnerInnen der Stadt. Hinter den Türen und Fenstern können jedoch ihre Geschichten entdeckt werden.

A wie Alex


Aktion und Workshop
im Rahmen von Interventionen-berlin 2014
Berlin


Alexanderplatz is a strange, fascinating place. The center of the city and yet a non-place crossed by thousands of people every day. It has seen markets, revolutions, demonstrations and reunifications. Somehow its character of big empty stage encourages people to say what they think.

Glücklich im Park

Workshop Architekturvermittlung
im Rahmen von RaumGestalten 2014 -KulturKontakt Austria
 gemeinsam mit dem Bundesrealgymnasium Wörgl
Wörgl, Österreich


Die Umsetzung eines Stadtparks in Wörgl steht trotz vieler Befürworter nicht im Kalender der Politik. Statt auf Antworten auf wann, wo, wie zu warten, ist es oft einfacher, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Selbstgestaltet, flexibel und mobil sind gute Antworten bei offenen Fragen.

Frühfrühling

Intervention
Monbijou Park, Görlitzer Park Berlin

S-Brunch



mit Regina Voss

Kaffee oder Tee? Wieviele Stationen haben Sie Zeit? 58 Minuten braucht die Ringbahn für ihre Runde, 2 Stationen reichen schon für einen Brunch mit dem Sitznachbar. Jetzt sind wir am Innsbrucker Platz, wo Kennedy sagte: „Ick bin ein Berliner!“. Woher kommen Sie noch mal? Ach, ich steige vielleicht doch noch nicht aus und nehme noch einen Stück Kuchen.

AFRITECTURE - Bauen mit der Gemeinschaft



Ausstellungsgestaltung
13.09.2013- 12.01.2014
mit Rusmir Ramic

Was können wir in Deutschland von den Entwicklungen in Afrika lernen? Kann Architektur überhaupt gesellschaftliche Prozesse beeinflussen?

600 qm Ausstellungsfläche in der Pinakothek der Moderne, 26 zeitgenössische sozial engagierte Architekturprojekte, ein halber Kontinent (Subsahara) und drei Monate Zeit, um die temporäre Ausstellung „Afritecture“ zu plannen.   

Emmas Spielstation




teil von Emmas Hoftour
mit RaumlaborBerlin

Jackpot, Glücksrad, Pingball, Tischhockey, Labyrinth, Katapult... Man braucht nicht viel mehr als seine Vorstellungskraft, um aus einfachen Holzbrettern und alten Rädern spannende Spiele zu basteln.
Mit Hilfe von zukünftigen Akkuschrauberprofis und begabten Malern aus zwei Nachbarschaftsschulen haben wir gemeinsam mit Raumlabor im Rahmen von "Emmas Hoftour" einen Hof von Mariannenquartier für einen Tag in eine Spielstation umgewandelt.