Von bewegten Denkmälern, biografischen Fenster und utopischen Zeitkapseln



Performative Interventionen auf der Karl Marx Alle

im Rahmen von Er(be)leben

gemeinsam mit den Schüler*innen des Max Planck Gymnasium,

des John Lennon Gymnasiums und der ESBZ ,Karl-Marx-Allee

Berlin, August bis November 2021



Wer hat das Recht, Geschichte neu zu schreiben? Wie sieht das Leben hinter den denkmalgeschützten Fassaden aus? Was sind die heutigen Rollen und Möglichkeiten von Utopien?


Die Schüler*innen haben die Karl-Marx-Allee genauer unter die Lupe genommen um neue Blicke auf die Geschichte und Gegenwart des Stadtviertels durch performative Interventionen zu ermöglichen. 


Wie sieht Glück aus?

Bilder: Dirk Bleicker

"Wie sieht Glück aus? 

Über Zufall, Schicksal und Zufriedenheit"

Kuration und Gestaltung der Verstärker #3 im Haus Bastian

Raum für die Kunstvermittlung

der Staatliche Museen zu Berlin


Was bringt Glück? Lässt sich Glück steuern? Was macht uns glücklich? Wie sieht jemand glücklich aus? Wie lange hält das Glück? Wo sitzt das Glück? Wie viel Glück brauchen wir?

Am Verstärker kann man sich anhand von Objekten, interaktive Installationen und Fragen mit den verschiedenen Dimensionen und Bedeutungen von Glück auseinandersetzen. Ob durch einen Münzwurf in den kollektiven Glücksbrunnen, durch eine Drehung ins Glück am Glücksrad oder durch ein Spiegel sich glücklich zu sehen, laden die Installationen spielerisch zur Reflexion über Glück ein. Die Teilnehmer werden angeregt sich ihre eigene Idee von Glück zu schaffen. 

Viel Glück!

Grünes Labor unterwegs

Foto: Henry Sowinski


Gestaltung und Produktion
von drei mobile Vermittlungsstationen
für die Klassik Stiftung Weimar
Mai bis September 2021
Weimar

Mit dem Grünen Labor unterwegs fahren die Werkstätten in der Stadt. Bunte "nicht identifizierte Fahrzeuge " bewegen sich durch die Straßen und ziehen die Neugierde auf sich, wenn sie beim halten aufgefaltet werden. Die drei Stationen sind auf Lastenräder gebaut und können somit schnell den Ort wechseln. Sie laden PassantInnen zu Aktivitäten rund um das Thema Natur ein. Hier können groß und klein zu ihrer Umwelt forschen, experimentieren, gestalten und sich überraschen lassen.

Spielstraßen Soldiner Kiez


Donnerstag 10. Juni 2021

Kattegattstraße, zw. 14 und 17 Uhr


Freie Fahrt für die temporäre Spielstraße

Auf die Straße, fertig, los! Gemeinsam bringen wir unseren Kiez ins Rollen, um die Straße wieder zu einem Ort machen, an dem buntes Leben stattfindet.

Weitere geplante temporäre Spielstraßentermine:

Kattegatstraße: 26.August von 14:00 bis 17:00 

Zechliner Straße: 17.Juni und 2.September von 14:00 bis 17:00

Biesentaler Straße: 10.Juli und 22.September von 16:00 bis 21:00

Das Projekt „Temporäre Spielstraßen: Reallabor für nachhaltige Mobilität“ findet im Rahmen der „Zukunftsinitiative Stadtteil II, Soziale Stadt“ des Quartiersmanagements Soldiner Straße/Wollankstraße im Auftrag des Bezirksamts Mitte und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin statt.

Illustration Plakat: Alberto Rey 


BankVerbindung



Gestaltung eines mobilen Sitzobjektes 

für die Pfarrei St. Lantpert

Mai 2020

Freising



Was verbindet uns? Wie wollen wir uns heute verbinden? Stehen wir verbindlich zueinander? Die mobile BankVerbindung inspiriert seine Nutzer kreativ zu sitzen. Ob gegenüber, mit Abstand, als Parcours, nebeneinander oder spielerisch. Hauptsache, wir kommen wieder zusammen.

 

Spray & Dance




Gestaltung des Parks Hohle Rönne
ein Bürgerprojekt des Mitwirkungsprozesses Deine Geest 
LP 1 bis 8, Planung 2017-20
Hamburg, Horn

Wie wird öffentlicher Raum für und mit Jugendlichen gestaltet? 
Wie kann durch Gestaltung ein unsicherer Ort zu einem Treffpunkt umgewandelt werden?
Der Grünstreifen Hohle Rönne in Hamburg ist zu einen einzigartigen Tanz- und Kunstpark geworden. Zusammen mit den Schüler*innen der Wichern-Schule entwickelten wir eine Vision für einen öffentlichen Raum für alle, in dem gesprüht, getanzt oder einfach gechillt wird. 

die neue welt

Gestaltung des Hannes Meyer Raums
Eröffnung 8. Oktober 2020 
Bauhaus Museum, Weimar
 
Hannes Meyer war ein Visionär zu seiner Zeit. In seinem Text „die neue welt“ beschreibt er Potenziale der Gegenwart und Zukunft. Viele seiner Visionen sind heute noch gültig, können aber durch unsere heutigen Weltsicht neu interpretiert werden.

Der neu gestaltete Hannes Meyer Raum im Bauhaus Museum ist ein Ort für die Reflexion und Auseinandersetzung mit seinen Aussagen. Die Installationen abstrahieren die Inhalte und bieten spielerisch eine erweiterte Lesbarkeit.


Grünes Labor



Wettbewerb für temporären Pavillon
2. Platz
für die Klassik Stiftung Weimar
2020, Weimar

Der Ilmpark in Weimar bekommt im Rahmen der BUGA 2021 einen neuen Pavillon auf der Ruine des Tempelherrenhauses. Schon von Weitem an den Wegeskreuzungen sieht man es: durch seine markante Präsenz weckt das Grüne Labor die Aufmerksamkeit der Passanten. Es integriert sich achtsam in der vorhandenen Ruine und bezieht sich auf die historische Kubatur. Aber Achtung: enthält räumliche Überraschung im Inneren.

 


POP up Denkmal




Workshopreihe
in Kooperation mit dem Verein S27 und
der Jugendkunstschule FRI-X Berg
Januar - Juni 2020
Berlin


Was hat der Inhalt meines Kleiderschranks mit einem Denkmal zu tun?

Unsere Kleidungsstücke tragen Geschichten. Unser POP up Denkmal erinnert uns und andere an diese vielen Geschichten, die unsere Kleidung erzählen kann. Hier zwei davon:
Ich trug dieses T-Shirt als ich mich verliebt habe.
Die Näherin dieses T-Shirts hat von den 20 € Verkaufspreis nur 20 Cent (1 %)erhalten.

1,2,3 Hoch!

Bilder Studio Patori


 Gestaltung und Produktion
von 12 Vermittlungsstationen
für die Staatlichen Museen zu Berlin
Mai 2020, Berlin


Sechsunddreißig knall rosa Leitern sind die neuen mobilen Kunstvermittlungsstationen der zwölf Staatlichen Museen zu Berlin. Sie öffnen neuen Perspektiven und laden ein, das Museum anders zu betrachten. Die Leitern bilden das Gerüst, welches mit verschiedenen Elementen und Add-ons unterschiedliche Funktionen bekommt. 



Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen!


Gestaltung einer Wanderausstellung
in 10 Stationen durch Bayern
von Juni 2018 bis Januar 2020

Schule überall



mit Schüler*innen der NMS Kematen
im Rahmen von Blick_Wechsel
finanziert durch KulturKontakt Austria
Kematen, Österreich

Live geballtes Wissen aus der Gemeinde. Das gab es zur Eröffnung der „Schule überall“. Das Projekt „Schule überall“ ist eine Suche nach einer Schule von Morgen. Wie, was, wo und von wem wollen wir in Zukunft lernen?

Wir testeten und bauten in einer zweijährigen Zusammenarbeit mit den Schüler*innen der NMS Kematen neue Wissensräume und Lernmöbel.


Glossar der Inspirationen


Workshop und Buch
im Rahmen der Innovationswerkstatt
11.10.2019
Giesinger Brauerei, München


Am Anfang war das Wort.
Was ist uns in Zukunft wirklich wichtig?
Wie könnte eine innovative Kirche der Zukunft aussehen?
Was brauchen wir um innovativ zu sein?
Drei Fragen und 26 Initialen. Von A bis Z schrieben WIR ein Glossar in alphabetischer Reihenfolge und ließen uns überraschen, welche Begriffe entstehen können.

Hohle Rönne - Spray & Dance



Gestaltung des Parks Hohle Rönne
Fortführung des Bürgerprojektes "Spray & Dance"
LP 1 bis 8
Planung 2017-18
Hamburg, Horn

Wie wird öffentlicher Raum für und mit Jugendlichen gestaltet? 
Wie kann durch Gestaltung ein unsicherer Ort zu einem Treffpunkt umgewandelt werden?
Der Grünstreifen Hohle Rönne in Hamburg soll zu einem einzigartigen Tanz- und Kunstpark werden. Zusammen mit den Schüler*innen der Wichern-Schule entwickelten wir eine Vision für einen öffentlichen Raum für alle, in dem gesprüht, getanzt oder einfach gechillt wird. Ab August wird dieser Park fertig und für alle offen sein! 

ZACK der UMbaumarkt



fünfwöchiger Workshop und Werbekampagne
in Kooperation mit Lola Göller
im Rahmen des Projektes MONUMENT VALLEY
von S27 – Kunst und Bildung
August - September 2019, Berlin

Was ist ein UMbaumarkt?
Mit den Teilnehmer*innen der Bildungsmanufaktur der S27 machten wir uns auf die Suche und schlugen dabei laut die Werbetrommel. ZACKen wir’s an!

Biographie der Stadt



partizipative Intervention
in Kooperation mit der HAK Wörgl
gefördert durch das Bundeskanzleramt
4.-5.7.Wörgl, Österreich 

Die großen Geschichten werden dokumentiert, die kleinen Geschichten von wenig bekannten Personen oder Orten, verschwinden hingegen langsam mit den Jahren. Aber die große Geschichte einer Gesellschaft besteht aus den vielen kleinen persönlichen Geschichten. 

Das Projekt vermittelt unsere persönlichen Erinnerungen und Gewichtungen mit Wörgl. Denn erst die Beteiligung der Stadtbewohner*innen macht die Biographie einer Stadt erzählbar.

Plastik aus Plastik



Workshop und Performance
mit Schülern des Bundesgymnasiums Sillgasse
gefördert durch culture connected
12.06.2019
Innsbruck, Österreich



Plastik ist allgegenwärtig und kaum noch aus unserem Alltag wegzudenken. Wir wissen auch, welch wachsendes Risiko Plastikmüll in der Umwelt darstellt.
Eine Woche lang haben die Schüler*innen den Plastikmüll von Zuhause gesammelt. In der Schule wurde dieser dann ausgewertet. Wieviel und welche Art von Plastikmüll verursacht der eigene Haushalt in einer Woche?

Sprichst du Veddel?

Bilder © Maja Mijatovic







experimenteller Stadtrundgang
für die BDA Hamburg
Hamburg, 15.Juni 2019
Zum Bericht der DA - dialogearchitektur

Welche Wörter stehen für die „Veddel“? Wie begreifen wir die Stadtlandschaft dieser Elbinsel, die vielen HamburgerInnen nur im Vorbeifahren begegnet? Finden wir eine gemeinsame Sprache, wenn wir den Genius Loci eines Ortes in Worte fassen wollen? Was macht die Identität eines Quartiers aus? Wie viel kollektives Wissen kann in einem Wort stecken?

Kunstmobil




mobile Kunstvermittlungsstation
Eröffnung im Rahmen der Jubiläumsausstellung
"Forever young"  24. Mai 2019  
mit Unterstützung der Stiftung Pinakothek der Moderne
Kunstareal, München

Ein kleiner Satellit landet im Kunstareal: An einer kunterbunten und multifunktionalen Station können zukünftig kleine und große Besucherinnen und Besucher der Museen sich kreativ austoben. Hier, unter freiem Himmel, ist alles erlaubt, was im Museum oft unmöglich ist: kleckern, klecksen, kleben und mit verschiedenen Techniken experimentieren. 

LaTour - KochreVier



Mobile kitchen for artists in residency
Fribourg, Switzerland
(to be completed)

Why should a kitchen look like a kitchen? If we want to encourage a new way of cooking, in which waste is reduced to a minimum and everything (from buying to garbage) is being rethought, we should start at the very beginning: a kitchen that stimulates the act of cooking as a creative performative process, in which we are aware of every step and that allows us to try things new. The cook is now the artist. 

Die Trojanischen Fahrzeuge

Bilder von Patricia Escriche- Studio Patori


Workshop
mit Schülern des John-Lennon-Gymnasiums
im Rahmen des Projekts Er(be)leben
Ausstellungseröffnung
Freitag 30.11.18,12 Uhr, Alte Münze
Molkenmarkt 2, 2.OG, Berlin
Ausstellungsdauer 1.-9.12.18


Die Geschichte des Trojanischen Pferdes, kennen wir. Aber die Geschichte der Trojanischen Fahrzeuge wurde am 29.11 erstmals erzählt. Am Strausberger Platz nahmen diese in Gegenrichtung des fossil betriebenen Verkehrs Fahrt auf. Im Bauch der Trojanischen Fahrzeuge steckte die Frage, was möglich wäre, wenn man Strassen nicht nur nützen würde, um den öffentlichen Raum mit Autos zu okkupieren. Lautstark wurden diese Möglichkeiten von den Fahrer*inne in alle Richtung gerufen.

Cucina Pubblica III


Workshop and cooking event 
part of "Get Involved IV- international symposium 
of architectural and built environment education" 
within the Biennale Architettura 2018, Austrian Pavilion
11-12 October 2018, Venice

Which ingredients shouldn´t be missing in the public space? Which kind of places should be added more salt or sugar to? Which urban dishes should we all cook together? 
The Cucina Pubblica is a culinary social experience, a playful performance and a moderated discussion about public space. 

Weimarer Matador

partizipative Intervention
mit den Bauhaus Agenten + SchülerInnen und LehrerInnen
als Beitrag zum Ausstellungsbereich Hannes Meyer
im bauhaus museum weimar
   Weimar, 7.-8. September 2018


Matador ist ein Holzspielzeug-Baukasten, der stabile Konstruktionen mit Holzbausteinen ermöglicht.
Der Weimarer Matador ist eine modulare Holzkonstruktion, die den öffentlichen Raum in unterschiedlichen Formen bespielen kann. Zu einem kubischen Fahrzeug zusammengesetzt fuhr er durch Weimar. Im Stadtraum geparkt, transformierte er sich je nach architektonischer und sozialer Umgebung in eine Vielzahl von Nutzungsvariationen.

Innerhalb weniger Stunden bauten wir gemeinsam auf dem Goetheplatz und Theaterplatz einen Gegensockel zum Erklimmen, eine Weltbank und ein neues Weimarer Tor. Der Weimarer Matador fährt ab!

Open KööK







Wandernde mobile Freiluftküche für Deine Geest
Verschiedene Standorte entlang
der Landschaftsachse Horner Geest, Hamburg

Juli 2018 – Oktober 2019
mehr Infos unter open-kook.de



Open KööK ist eine öffentliche mobile Küche und eine Plattform für Begegnung. Sie macht ein unwiderstehliches Angebot an die Stadt: Gemeinsames Kochen und Essen unter freiem Himmel! Das Zusammenkommen an der langen Tafel von Menschen unterschiedlicher Altersstufen, Herkünfte oder Hintergründen unterstützt den Austausch von Ideen und Rezepten, Ansichten und Wissen, Erinnerungen und Kulturen. Essen wird so zu einem sinnlichen Beteiligungswerkzeug der Stadtintegration und fördert Identifikation mit und den Zusammenhalt an der Geest.

Ein Manifest für die Schule der Zukunft











Workshop mit Jugendlichen
im Rahmen von "Schools of Tomorrow"
13. und 14. Juni 2018
Haus der Kulturen der Welt, Berlin

Wie entscheiden wir gemeinsam, wie die Schule von Morgen sein kann? Aus vier Fragen entsteht ein Manifest!