Schule überall



mit Schüler*innen der NMS Kematen
im Rahmen von Blick_Wechsel
finanziert durch KulturKontakt Austria
Kematen, Österreich

Live geballtes Wissen aus der Gemeinde. Das gab es zur Eröffnung der „Schule überall“. Das Projekt „Schule überall“ ist eine Suche nach einer Schule von Morgen. Wie, was, wo und von wem wollen wir in Zukunft lernen?

Wir testeten und bauten in einer zweijährigen Zusammenarbeit mit den Schüler*innen der NMS Kematen neue Wissensräume und Lernmöbel.



Im Mai 2018 baute die Klasse 4C ein „freies, mobiles Klassenzimmer“ aus Holzrahmen. Dieses wurde dann an verschiedenen Orten, dem Original der Größe entsprechend, aufgebaut. Anschließend erlebte die Klasse einen fächerübergreifenden Unterricht (Geschichte/ Englisch) in einem andersartigen Klassenzimmer im Freien: keine Wände, keine Decke, keine Tafel als Orientierungspunkt, … wo und wie soll man sich da hinsetzen, wo ist der Lehrer, wo sind die Schüler etc. Eine ungewohnte Situation für die Schülerinnen, Schüler und Lehrerinnen, die einem bewusst werden ließ, wie stark räumliche Gegebenheiten unser tägliches Verhalten prägen. 








Wie entscheiden wir gemeinsam, wie die Schule von Morgen sein kann?
Aus vier Fragen entstand im September und Oktober 2018 gemeinsam mit Schülern und Lehrern ein Manifest!
Wie wollen wir in der Schule von Morgen lernen?
Was wollen wir in der Schule von Morgen lernen?
Wo wollen wir in der Schule von Morgen lernen?
Von und mit wem wollen wir in der Schule von Morgen lernen?




Resträume, Zwischenräume und Außenräume können zu erweiterten Klassenräumen, Begegnungsräumen oder Ruheräumen werden, in denen sich Schüler*innen und Lerhrer*innen gleichermaßen wohl fühlen und mit denen sie sich identifizieren können.
In einem teils partizipativen gestalterischen Prozess wurde ein flexibles Mobilar entwickelt, das ist als Tribüne, Tafel, Tisch mit Bank oder Regal flexibel umbaubar ist.





Wissen ist überall. Im Mai 2019 planen die Schüler eine Veranstaltung, in der das Wissen des Dorfes präsentiert wird. Es wird eine To-Do-Liste, ein Flyer und ein Plan skizziert, wo Bühne und Tribüne im Schulgarten stehen sollen.



Zur Eröffnung der Veranstaltung im Oktober teilen die geladenen Gäste - Bürgermeister Rudolf Häusler, Dorfchronist Hermann Ruetz, Feuerwehrkommandant Michael Bucher und die Obfrau des Obst- und Gartenbauverein Kematen Theresa Spörr - ihr Wissen, ihre Lebenserfahrung und Kenntnisse mit den Schüler*innen. 

Denn in der Vorstellung der „Schule überall“ begrenzt sich Lernen nicht auf den Unterricht im Klassenzimmer, sondern erweitert sich in ein gemeinschaftliches Lernen voneinander und vielerorts.














die Akteure der Wissenswanderung und ihre Aussagen