StiftungFREIZEIT




Andersherum denken, Neues kreieren, zusammenkommen, Antworten finden, Netzwerke herstellen, Wissen teilen. So werden von uns Räume und Prozesse umkodiert, ironisiert und neue Formate des Zusammenlebens erdacht. Mit unseren Aktionen stellen wir uns immer wieder die Fragen: Wie entsteht ein kommunikativer Raum? Können mit Gestaltung Strukturen geschaffen werden, die ein Engagement zur Teilhaben generieren und Wissen sichtbar machen?

Unsere Interventionen fördern ein reflexives oder diskursives Engagement der Akteure für die Gesellschaft und führt zu gemeinsamer Wissensproduktion in stetigem Prozess – eine neue Form von Öffentlichkeit. Wissen – ob über praktische Erfahrungen erlernt oder sinnlich erfahren – wird gleichwertig auf Augenhöhe betrachtet. 

Diese Form der Wissensvermittlung eröffnet auch für Museen neue Möglichkeiten der Öffentlichkeit. Werden soziale Interaktionen durch Interessen entwickelt, individuelle und kollektive Erfahrungen gesammelt und Blickwinkel verschoben, verwandelt sich auch der Ausstellungsraum. Er ist nicht mehr statisches Moment, sondern fortwährender Prozess des soziokulturellen Austauschs. Wir ist mehr!


StiftungFREIZEIT sind Stadtforscher: durch Beobachtung entstehen neue Möglichkeiten, den urbanen Raum zu verändern. Mit temporären Interventionen und durch Partizipation laden wir ein, öffentliche Räume im überraschenden Dialog mit der Stadt kulturell, sozial oder politisch neu zu denken. Wir stiften Andere an, sich freie Zeit für ihre Stadt zu nehmen. 


Somos Rubén Jódar, Inés Aubert y Markus Blösl. Miramos la ciudad cada día por primera vez. Exploramos el potencial de la calle como espacio de encuentro, comunicación y debate. Apostamos por un espacio público más activo y participativo. Dotamos de nuevos significados a la cotidianidad. Creemos que la gente tiene mucho que decirse.


The LeisureFOUNDATION are Markus Blösl, Rubén Jódar and Inés Aubert, a group of architects based in Berlin. We want to question statements, rethink meanings, generate debate.
We’re looking for public sense in common space. Seeing the street as a communication platform, we open spaces for action, participation and exchange. 
The city is yours, share it!



fotos: Valentina Romano




INÉS AUBERT  (1979, Barcelona, Spanien)
studierte Architektur an der ETSAB Barcelona und an der TU Delft.
In Barcelona war sie bei Cloud 9/ Enric Ruiz-Geli und Area Metropolitana de Barcelona (AMB) tätig.
Mit ihrem eigenen Büro hat sie in Spanien von 2005-08 verschiedene Projekte geplant und realisiert.
Seit 2008 arbeitet sie freiberuflich in Berlin und war unter anderem bei Peanutz Architekten tätig. Parallel dazu arbeitet sie seit 2013  als Wissenschaftlicher Mitarbeiterin am Institut von Entwerfen und Gebäudelehre von Prof. Almut Grüntuch-Ernst an der TU-Braunschweig.


MARKUS BLÖSL  (1973, Kitzbühel, Österreich)
studierte Architektur an der TU in Innsbruck. Im Jahr 2004 siedelte er nach Berlin, wo er freiberuflich als Architekt u. a. bei RAA tätig war. 2005 gründete er in Innsbruck „Fleisch is mei Gmias“, ein Arbeitskollektiv für Architekturvermittlung. 2007-08 war er Lehrbeauftragter am Inst. für Städtebau an der TU Innsbruck. 2010-12 war er Büropartner bei Peanutz Architekten Berlin. Von 2013-17 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Inst. für Gestaltung von Prof. Gabriele Seifert an der TU Innsbruck. Derzeit mach er im Rahmen des Margarete Schütte-Lihotzky Stipendiums ein Doktoratsstudium an der TU Innsbruck.


RUBÉN JÓDAR  (1978, Barcelona, Spanien)
studierte Architektur an der ETSAB Barcelona, an der Waseda Universität in Tokyo und an der Accademia Mendrisio. 
2006 hat er Suma Cum Laude mit der Projekt Shinjuku Bahnhof diplomiert. 
Er hat in verschiedenen Architekturbüros unter anderem bei Peter Zumthor, Olafur Eliasson, Josep Llinàs, Sauerbruch Hutton und Bruno Fioretti Marquez gearbeitet. Derzeit arbeitet er auch als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Entwerfen und Gebäudekunde von Prof Jacob Van Rijs an der TU Berlin.

Das Team  StiftungFREZEIT:

Jan Dubsky seit 2017
Weiteren Kollaborationen: 

2016-17- Daniel Hülseweg 
2017- Jonathan Janssens
2018-17- Alberto Rey
2018-17- Ismael Aboli
2017- Esra Cümert
2016-17- Ionut Popa
2016-17- Sasa Müller
2015-16- Katharina Schmans